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Sonntag, 13. Oktober 2013

4 Tage Los Angeles - an jeder Ecke was zu sehen

Nach der ersten Nacht gings gleich morgens um 8 los auf Erkundungstour. Das erste Ziel, tatsächlich nur 5 Minuten Fußweg vom Hostel, der Walk of Fame, wo zufällig am selben Tag sogar noch ein neuer Stern vergeben wurde. Der Glückliche war der, uns unbekannte, Babyface. Wer ihn kennt, kann uns gerne nähere Infos zukommen lassen :)

Die Zeit vergeht recht schnell, wenn man so von einem Stern zum nächsten läuft, Schauspieler und Regisseure sucht, Fotos macht und Leute beobachtet....und schon waren wir vor dem Chinese Theatre und dem Dolby Theatre, in dem heute noch die Oscars vergeben werden.







Hier gibt es viel zu sehen. Das Hard Rock Café und Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, das leider ziemlich teuer. Da kam bei uns der Schwabe wieder durch. Beim Kauf eines 48h Hop On Hop Off-Bus-Tickets bekommt man den Eintritt zu Madame Tussauds umsonst und so entschieden wir uns dafür, da wir sowieso vorhatten mit diesem Bus zu fahren. Hier noch ein paar Eindrücke vom Hollywood Boulevard und ein paar der über 2.600 Sterne auf dem Walk of Fame.




Weiter gings mit einer kleinen Stadtrundfahrt entlang des Sunset Strips, Rodeo Drive, Beverly Hills und vorbei an zahlreichen Promivillen u.a. dem Sterbeort Michael Jacksons und Heidi Klums Anwesen uvm... Ein schöner Ausblick über die Stadt und dem weltbekannten Hollywood Sign bot sich uns an einem Aussichtspunkt in den Hollywood Hills.



Die folgenden Tage waren wir mit dem Hop On Hop Off-Bus unterwegs. Als erstes war The Grove, ein Outdoor Shoppingzentrum, also quasi ne sehr nette Fußgängerzone mit verschiedenen Geschäften und der Farmers Market an der Reihe. Viele Stände mit frischem Obst, Gemüse und anderen Lebens-mitteln, sowie Fressbuden und Souvenirläden boten ein buntes Bild.

Für Manu ein gefundenes Fressen nachdem er tags zuvor so seine Schwierigkeiten beim Bestellen einer Pizza hatte. Dabei musste er feststellen, dass "sausage" nicht gleich "sausage" ist und hätte, statt der gewünschten Salami, beinahe eine Art fettige, dicke Nürnberger Wurst auf seine Pizza bekommen. Zum Glück konnte das Missverständnis behoben werden. Trotzdem - vom Pizza backen haben die hier drüben keine Ahnung. (Kein Vergleich zu deiner Pizza, Papa ;)) Am Farmers Market hat sich Manu dann lieber richtige Salami gekauft, fürs Frühstück, zum Abendessen, ...ach und überhaupt. Hauptsache richtige Wurst! :)


Eines der Highlights war für Manu natürlich der sogenannte "Rock Walk" im Eingangsbereich des bekannten Guitar Centers. Hier findet man die Handabdrücke zahlreicher Rocklegenden, z.B. AC/DC, Ozzy Osbourne und viele mehr.




Den dritten Tag verbrachten wir in Santa Monica und am Venice Beach. Echt ne coole Sache. Einfach ein ganz anderer Lifestyle und ein gechilltes Lebensgefühl.

Dort der Muscle Beach, da die Skater und hier die Basketballer und die Straßenkünstler. Dazu der Blick auf den Pazifik, Malibu in der Ferne und ein endloser Sandstrand - Urlaubsgefühle pur. Hier ließ es sich aushalten. Anscheinend sogar zu gut. Ist es schon Weihnachten? Wir sehen beide aus wie Rudolph the red nosed Reindeer ;)




Auf der Fahrt zurück nach Hollywood lernten wir noch zwei nette Stuttgarterinnen (nein, Nürtingen und Neuffen ;)) kennen, mit denen aus der langen Rückfahrt eine kurze wurde. Danke dafür, schöne Reise noch und hiermit ganz liebe Grüße an Ines und Carina!




Obwohl wir vorher doch so einiges Negatives über Los Angeles gehört hatten, war es für uns eine geile Sache und ein guter Einstieg in unsere Reise. Wir wurden dadurch extrem positiv überrascht und können uns durchaus vorstellen, mal wieder in die USA zu fliegen. Die nächste Reise kommt bestimmt ;)

Aber erstmal gehts heute Abend weiter in die Südsee auf die Insel Rarotonga (Cook Islands).

Wir sind gespannt und bis bald!

Freitag, 11. Oktober 2013

Endlich gehts los... auf nach LA!

Drei Tage sind nun schon vergangen, doch jetzt folgt endlich unser erster Post.

Am 09.10.2013 fuhren wir bereits um 8.00 Uhr los in Richtung MUC Flughafen, begleitet von unseren Eltern. Nach Check-In am Lufthansa Schalter und einem schnellen Kaffee gings dann gegen 12.00 Uhr zur Sicherheitskontrolle. Der Abschied fiel uns natürlich sehr schwer, dennoch freuten wir uns, dass es endlich losging.
Noch nicht richtig gesessen, waren wir auch schon in London, wo wir nach 2-stündigem Aufenthalt in eine andere Maschine mit Ziel Los Angeles stiegen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich es bereits geschafft, trotz regelmäßiger Erinnerungen von Tanja, bei jeder Sicherheitskontrolle irgendetwas zu vergessen. In München war das kein Problem, in London dagegen sorgte es für eine zusätzliche Durchsuchung, die locker 20 Minuten in Anspruch nahm. Und das nur, weil ich vergessen hatte mein Deo aus dem Rucksack in eine Box zu legen.

Doch dann lief alles rund und auch der Flug nach LA verlief ruhig. Besonders war nur das Essen. Beide bestellten wir ein Chicken Curry. Nun reiche ich mal das Wort an Tanja weiter...
Ja, das Chicken Curry. Sah gut aus, hat gut gerochen, hat vielleicht auch gut geschmeckt - aber war leider scharf. Und zwar verdammt scharf :) Schon nach dem ersten Bissen wäre ich fast erstickt, woraufhin Manu mir das zweite Menü (Gulasch) bestellte. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: ich musste nicht ersticken und Manu nicht verhungern, da er ja jetzt zweimal Curry essen konnte. Wie gut wir uns ergänzen! :D
Ab hier gabs bis LA keine besonderen Vorkommnisse mehr. Besonders schön war aber der Anflug auf LA. Ein Lichtermeer so weit das Auge reichte, vielleicht sogar noch weiter. Das war total beeindruckend.
Kaum aus dem Flieger gestiegen, standen wir vor der Einreise in die USA. Ich hatte eigentlich ziemlich strenge Kontrollen erwartet, war dann aber nicht sonderlich schlimm. Fingerabdrücke links, Fingerabdrücke rechts....alles gut und "Herzlich Willkommen in den USA!" Erste größere Herausforderung auch für Manu: vorher immer hinter meinen Englischkenntnissen versteckt und mich vorgeschickt, musste er diesmal alleine durch. Grund: nicht verheiratet = alleine einreisen :P
Hat er aber gut gemeistert und auch er durfte einreisen.

Vor dem Flughafen mussten wir nur wenige Minuten auf unseren Shuttle-Service zum Hostel warten, wo wir einen durchgehend hupenden und agressiv-ungeduldigen Fahrer erlebten, der sich aber sofort um 180 Grad wandelte, sobald er den Fahrersitz verließ.
Für mich ist eines klar - ich fahr hier NICHT :D und auch Manu entschied sich letztendlich dagegen.
Nach 90 Minuten kamen wir relativ fit im Hostel auf dem Hollywood Boulevard an und bekamen ein schönes Doppelzimmer. Wir erkundeten noch kurz die Gegend, ehe wir das Bett aufsuchten.